Vorstellung des Vorstandes

Der junge Verein stellt sich einem breiten Publikum vor. Ca. 70 Menschen aus der Region interessierten....

sich für dieses Thema und erschienen am Abend des 19. Juni im Mehrbachstübchen.

Der Vorstand stellte sich persönlich vor und erklärte die Motivation und den Sinn des Vereins.

Was hat uns bewegt:
Insektensterben, Veränderung der Landschaft, Veränderungen des Klimas, unzählige Initiativen und bewegende Informationen über den Zustand der Erde.

Das scheinbar intakte Umfeld im Westerwald und im Mehrbachtal, wenn man neu von außen kommt. Denn wer schon lange hier lebt, hat die Veränderungen bemerkt, die uns allen heute Sorgen bereiten.

Wir wollen daher nicht weiter abwarten, und es darauf ankommen lassen, dass wir wie in anderen Ländern womöglich unsere Pflanzen demnächst selbst bestäuben müssen, weil die Insekten nicht mehr da sind. Wir brauchen auch nicht darauf zu warten, dass die Veränderung von oben kommt. Dinge ändern sich nur, wenn man selbst anpackt und wenn viele mit anpacken.

Krankheiten, Veränderungen in der Natur und Umwelt, die unsere jetzige Wirtschaftsweise und sogar unsere Existenz bedrohen, werden möglicherweise heftiger. Welche Ursachen da im Einzelnen genau verantwortlich sind, wissen wir nicht, aber wir haben eine Ahnung, dass es mit unserer Form der Zivilisation etwas zu tun hat.

Was können wir tun:

Nachhaltige Wege und Lösungen suchen, die für Mensch und Umwelt gleichermaßen akzeptabel sind, miteinander ganz neue Ideen entwickeln, an die heute noch keiner denkt, und dadurch auch das Mehrbachtal besonders attraktiv zu machen, das haben wir im Sinn. Die bereits vorhandenen Wege weiter ausbauen, sich kennenlernen und dadurch Synergien zu nutzen. Alle ansprechen und jeden, der sich angesprochen fühlt und mitmachen will auch integrieren, das ist uns sehr wichtig.

Wir haben daher besonderes Interesse an unseren Landwirten, die wir im Raum Forstmehren persönlich eingeladen haben.

Als Vision......

Unsere Landwirte und auch die Biogasanlage könnten daran mitwirken, dass unsere Region unabhängiger wird, dass unsere Produkte vor Ort bleiben, dass dadurch Transporte entfallen und wir uns regional selbst versorgen können.

Anregung und Integration, in einer Zeit, in der wir uns den großen und auch dramatischen Veränderungen gegenüber nicht mehr verschließen können. Wir haben das Gefühl, dass das schöne Motto: „Es hätt noch immer jot jejange“ womöglich nicht mehr funktioniert, auf jeden Fall nicht mehr in dem Sinne, dass alles einfach so weitergeht wie vorher. Unserem Modell und dem Gedanken der Nachhaltigkeit soll in unserem Verein eine Platform gegeben werden, wo sich jeder einbringen kann, andere anstecken kann mit eigenen Ideen, wo man Mitstreiter für nachhaltige Projekte findet, ev. auf Sponsoren trifft, die mit finanziellen Mitteln dazu beitragen, dass wir etwas entstehen lassen können.

Wo wollen wir kurzfristig gerne hin:

Wir wollen eine starke Gruppe von Gleichgesinnten werden. Wir erleben auch gerade bei denjenigen Menschen, mit denen wir über unsere Vereinsidee sprechen, eine große Bereitschaft, denn natürlich haben vor allem auch die älteren und erfahrenen Menschen miterlebt, dass unsere Umwelt sich stark verändert hat, und sie haben auch erlebt, dass Unterstützung oder Hilfe in der Regel nicht von außen kommt.

Was können wir uns mittel- bis langfristig vorstellen:

Ideensammlung ….

Müllsammelaktionen rund um den Mehrbach – Müllvermeidung – Herstellung eigener Produkte und Vermarktung vor Ort – Reparatur-“Kaffee“ für die Weiterverwendung und Reparatur ausrangierter Geräte – Maschinenverleih vor Ort und Entstehung von Pools, an denen Maschinen und andere Geräte verliehen und ausgetauscht werden – gemeinsamer Anbau von nachhaltigen Nahrungsmitteln und Wiederansiedlung von bedrohten Arten. Eigene Bienenhäuser und Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen im Kleinen. Nutztierhaltung.

Pressetext