Garten

1. Wer einen eigenen Garten oder Land hat, der kann darauf achten, dass beim Mähen einige Fleckchen unberührt stehen bleiben dürfen, damit sich Insekten dort in Sicherheit bringen können und weiter existieren dürfen.

2. Wer nicht unbedingt einen englischen Rasen braucht, der kann grundsätzlich auf der höchsten Stufe mähen, so dass Kleinstlebenwesen am Boden noch guten Schutz finden.

Wer einen Mähroboter nutzt, sollte darauf achten, dass dieser Nachts nicht arbeitet. Z.B. können Igel durch dieses Gerät gefährdet sein.

3. Wer neue Pflanzen ansiedeln möchte, sollte sich vorher informieren, welche Pflanzen nicht nur in unserer Region gut geeignet sind, sondern auch, durch welche Pflanzen möglichst viele Tiere Nahrung und Schutz erhalten. Zum Beispiel ist der Schmetterlingsflieder ein sehr dankbares Gewächs, das viele Insekten anzieht, sehr anspruchslos ist und zudem eine Unmenge wunderbarer Blüten hervorbringt.

4. Nistkästen und Futterstellen für Vögel sind aufgrund des Mangels an Insekten mittlerweile notwendig geworden, wenn man dafür sorgen möchte, dass unsere Singevögel auch in Zukunft weiter bei uns brüten. Hier sollte man sich fachlich beraten lassen oder sich selbst schlau machen, ehe man investiert. Der Nabu e.V. sowie der BUND e.V. geben hier wertvolle Tipps.